SV AUERSMACHER
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U23: SVA - SV Gersweiler 1:2 (1:1)
Jugend



Die U23 des SVA steigert sich nach der Pause erheblich und hatte mehrfach die Möglichkeit den Sack zuzumachen. Am Ende musste man in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Gäste hinnehmen.

SV Auersmacher U23 - SV Gersweiler     1:2 (1:1)

An diesem Sonntag Nachmittag trafen die beiden besten Rückrundenteams der Liga und die beiden besten Offensivreihen aufeinander. Es war angerichtet für das Spitzenspiel des Ersten gegen den Dritten. Für die Gäste vom SV Gersweiler war es die letzte Möglichkeit, bei einem eigenen Sieg ganz nah an die beiden Spitzenränge heranzurücken und dort Druck auszuüben. Bei der Heimelf musste Maximilian Krämer verletzt passen und bei den Gästen war Viktor Raab nicht dabei, ansonsten waren beide Teams in Bestbesetzung angetreten.
In den ersten 25 Minuten sah man beiden Mannschaften den großen gegenseitigen Respekt an, wobei die Gäste aus dem Saarbrücker Westen schneller in der Partie waren. Sie waren bissiger in den Zweikämpfen und man merkte ihnen an, dass sie hier unbedingt drei Punkte mitnehmen wollten. Der Heimelf fiel in dieser Phase nicht sehr viel für den eigenen Spielaufbau ein. Es gab kaum den Mut und die Bereitschaft sich anzubieten und etwas nach vorne zu riskieren. Wenn etwas probiert wurde, war der SVG zur Stelle und gewann mit großem Körpereinsatz die direkten Duelle. Hieraus konnten aber auch sie kein Kapital schlagen, denn die Partie spielte sich in den ersten 45 Minuten hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Torraumaktionen oder Torschüsse gab es vor der Pause eigentlich kaum. So war es für diese erste Halbzeit auch bezeichnend, dass die beiden Tore jeweils aus einem Strafstoß resultierten. Zunächst wurde Jens Albrecht in der 30. Minute regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fabio Jastram sicher zur Gästeführung. Mit dem letzten Angriff vor der Pause drang Marius Bauer energisch in den Strafraum ein und wurde dort ebenfalls gefoult. Lucas Hector ließ sich das nicht nehmen und verwandelte sicher zum Ausgleich und dem gleichzeitigen Halbzeitstand.
Der späte Ausgleich und die Tatsache, dass man bis dahin nicht einen einzigen Torschuss der Gäste zugelassen hatte, weckten in der Pause die eigenen Hoffnungen. Nach Spielfortsetzung war der SVA auch nicht wiederzuerkennen. Alle Akteure waren jetzt viel lauffreudiger und mutiger im Dribbling. So konnte man den SVG in der eigenen Hälfte regelrecht festnageln. Es lief ein vielversprechender Angriff nach dem anderen, vor allem die Außenpositionen in Person von Luca Curcio und Nils Gutheil sowie später dann Lukas Philipp schalteten sich immer wieder offensiv ein. Plötzlich waren die eigene Stärke und der Siegeswille wieder fühlbar. Die Gäste hatten mit dem variablen Offensivspiel, das fast immer über die beiden zentralen Positionen Björn Döhring und Marius Bauer eingeleitet wurde, so ihre Probleme. Es schien quasi nur eine Frage der Zeit zu sein bis zum eigenen Führungstreffer. Mitten in dieser Drangphase wurde der eingewechselte Marcel Körper in der 76. Minute im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Lucas Hector übernahm erneut Verantwortung und auch das Spielgerät. Sein Strafstoß wurde jedoch von Torhüter Lukas Gockel gehalten. Auch dieser Fehlschuss wurde gekonnt weggesteckt, es ging weiter nur in eine Richtung und zwar in die des SVG-Gehäuses. In der 90. Minute hatten die Jungs von der Oberen Saar erneut Pech als Marius Bauer mit seinem Schuss nur die Latte traf. Und manchmal läuft es halt so, wie es in der Nachspielzeit zu sehen war. Bis dahin war die ansonsten gefährliche SVG-Offensive, allen voran Torjäger Jens Albrecht, völlig abgemeldet. Hier machten die drei Innenverteidiger Phillip Hoffmann, Jan-Kevin Müller und Niklas Dahlem einen tollen Job. In der 93. Minute gab es einen letzten Eckball für die Gäste und der Ball fiel irgendwie vor den Kopf von Yannick Schneider, der aus einem Meter Entfernung nur noch einnicken musste. In der Schlusssekunde wurde Kapitän Jan-Kevin Müller als letzter Mann noch wegen einer Notbremse vom Platz gestellt. Hätte der Referee vor seinem Pfiff noch den Vorteil abgewartet, hätte Mexhid Kadrija ins leere Tor schießen können. In diesem Fall wäre der Feldverweis auch ausgeblieben.
Der SVA hatte in diesem Spiel zwei Gesichter gezeigt, ein zaghaftes und unentschlossenes vor der Pause sowie ein mutiges und willensstarkes nach dem Seitenwechsel. Letztlich steht als Resultat aber eine in ihrer Entstehung mehr als unglückliche Niederlage, die das Team jedoch nicht umwerfen wird. Man führt immer noch mit zwei Punkten Vorsprung die Tabelle an und vor allem der Schwung aus der zweiten Halbzeit wird den SVA in den restlichen Spielen beflügeln. Diese Niederlage ist in der Gesamtbetrachtung aller Spiele kein großer Riss, eher ein kleiner Cut. Wenn sich alle Akteure in den kommende vier Wochen voll reinhängen, steht am Ende auch eine tolle Saison mit dem von allen erwarteten positiven Ende.

Aufstellung
Matthias Johann - Phillip Hoffmann, Jan-Kevin Müller, Niklas Dahlem, Luca Curcio (84. Moritz Schreiber), Lukas Philipp, Björn Döhring, Nils Gutheil (65. Lucas Wagner), Marius Bauer, Tom Lonsdorfer (69. Marcel Körper), Lucas Hector
SR: Christian Schaub (Spiesen-Elversberg)
Zuschauer: 200
Tore: 0:1 (30./FE) F. Jastram; 1:1 (45./FE) L. Hector; 1:2 (90.+3) Y. Schneider
Gelb-Rote Karte: J. Albrecht (90.+4)
Rote Karte: J.-K. Müller (90.+6)

Nächstes Meisterschaftsspiel - Sonntag, 05. Mai, 15:00 Uhr: SV Geislautern - SVA U23


erstellt von CM am 28.04.2019
















           
     





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