SV AUERSMACHER
1919 e.V.
Wappen des SV Auersmacher 1919 e.v.
Startseite
Nachgereicht - Bericht der E2 vom Saisonabschluss in Braunshausen





Abschlussfahrt der E2/E3-Jugend nach Braunshausen

 

Teilnehmer: 14 Jungs, 2 Trainer und 3 unterstützende Mamas

 

Am Samstag den 26.05.2018 war es soweit.

Zunächst war für einige unserer Jungs morgens noch das Schul-Sportfest am Laufen und alle waren auf Urkunden-Jagd.

Noch teilweise geschwitzt trafen dann die Jungs um 12.45 Uhr am Ruppertshof ein.

Um 13.00 Uhr war Abfahrt - in 4 vollgepackten Autos ging es los.

Ein Trainer war bereits mit seinem Sohn und den Trainingsutensilien vorgefahren, um einzuchecken und das Training vorzubereiten.

Nach gemütlicher Fahrt waren wir gegen 14.00 Uhr am Stützpunkt des saarländischen Fußballverbandes und Turnerbundes in Braunshausen. Da waren sie: 10 Holzhütten von denen wir 4 gebucht hatten.

Als erster Punkt kam es zur spannenden Hüttenzuordnung. Entgegen aller Erwartungen verlief diese schnell und ohne Probleme ab. 2 Hütten für die Jungs und die Mamas und Trainer bevorzugten ohnehin eine gleichgeschlechtliche Einteilung.

Beim Öffnen der Hütten drängte sich sofort der Gedanke auf, ob hier überhaupt geschlafen werden kann: harte Holzbetten ohne Lattenrost oder Matratze und dann der Geruch. Also mal gut durchlüften !

Schnell das Gepäck aus dem Auto geholt und für das Training umgezogen. Da es an dem Tag gefühlte 73 Grad waren, wurde sich gut eingecremt, eine Mütze mitgenommen und viel zu Trinken.

Wir hatten den benachbarten Kunstrasen gleich für eine Trainingseinheit mitgebucht.

Nach einer neuartigen Warmmachmethode eines Trainers wurde sich nicht warmgelaufen, sondern zu Musik (oder so was Ähnliches) warmgetanzt, was selbst erfahrene Let's Dance-Kucker zu einer 10 bewegt hätte.

War es dieses neue Ritual, die auf dem Platz vorherrschenden 84 Grad oder das morgentliche Sportfest – das Training wurde zur Qual für Spieler und Trainer. Kein Schatten, aber viel Schaden. Teilweise saßen mehr Spieler draußen, als auf dem Platz trainierten.

Nach Ende dieser (Trainings-)Einheit war Freizeit angesagt. Zunächst wurde viel getrunken und Obst gegessen (jaja liebe Eltern – das geht). Die Kinder konnten dann spielen, was sie wollten, wobei hier mehr gerannt wurde, als im Training vorher.

Zwischenzeitlich bekamen wir unser Abendessen geliefert: Grillgut, Salate und viel zu wenig Weckchen (Insider). Auch Grillholz wurde zur Verfügung gestellt, so daß kurz später zu hören war: iiiiiiiiich habe Feuer gemacht !

Nach dem gierig erwarteten Abendessen stellte sich bei den Erwachsenen etwas Zufriedenheit, bei den Jungs die zweite Kraft ein. Um diese zu bändigen, wurde kurzum eine Wasserbomben-Schlacht einberufen, nach der die meisten Jungs und einige Erwachsen recht nass waren – egal, es waren ja immer noch 47 Grad.

Als nächster Punkt stand nun die Ehrung der Trainingsfleißigsten an. Die Trainer bedankten sich beim Spieler mit den meisten Einheiten und den beiden gleichen Zweiten mit Geschenken.

Da es nun nicht mehr lange bis zum Champions League-Endspiel war, mussten wir uns sputen. Alle Jungs zum Duschen und die Frauen später.

Gut duftend gingen wir dann mit genügend Knabbereien in den Seminarraum zum Public Viewing.

Da noch eine andere Gruppe aus „Kerrbrisch“ da war, war es ziemlich voll. Und die Geräuschkulisse – unglaublich. 2 Fanlager, die sich gegenseitig lautstark ein Duell lieferten. Ich glaube, ich habe heute noch Tinnitus.

Nach dem Finale gingen zufriedene Real-Fans und traurige Liverpool-Fans wieder zu den Hütten, wo der nächste Tagespunkt anstand: Nachtwanderung !

Alle „bewaffneten“ sich mit Taschenlampen und ein „Leuchtwurm“ zog los in ein nahegelegenes Waldstück. Hindernisse wie Gräben, Schnecken oder Kröten wurden problemlos gemeistert.

Wieder zurück wurde ein abschließendes Lagerfeuer entfacht und die Möglichkeit, Marshmallows zu grillen, rege genutzt.

Nach einem allgemeinen Pipi-Machen und Zähneputzen ging es in die gut gelüfteten Hütten zum Schlafen, was natürlich nicht gleich klappte. Erst nach Kontroll-Sitzen von Erwachsenen vor jeder Hütte stellte sich so langsam Ruhe ein.

Und nach kurzer Schlafzeit wurden die Jungs nach und nach wieder wach.

Zunächst gut gefrühstückst, danach gewaschen, Zähne geputzt, gepackt und die Hütten gefegt.

Alles im Auto verstaut, konnten wir zum Höhepunkt des zweiten Tages gehen:

Die Schalenrutschbahn am Petersberg in Braunshausen.

Normalerweise öffnet diese um 10.00 Uhr. An diesem Tag zogen allerdings immer wieder Regenwolken auf und die Öffnung wurde verschoben. In dieser Zeit vertrieben sich die Jungs die Zeit in der Rutschenwelt nebenan, oder auf den Trampolinen, oder beim „Schleim-Kauf“.

So gegen 12.00 Uhr wurde geöffnet. Wir hatten einen guten Preis ausgehandelt und konnten mit unserem Budget jedem Kind 5 Fahrten kaufen. Bereits bei der 1. Bergfahrt begann es wieder zu „drippse“ und wir hatten Angst, dass die Bahn wieder geschlossen wird und die Jungs zu Fuß bergab laufen müssen. Nach und nach konnte aber jeder runterfahren. Beim Anstehen zur 2. Fahrt fing es wieder verstärkt an zu regnen, so dass die Bahn erneut geschlossen wurde.

Völlig müde und genervt von der Warterei hatten wir keine Lust mehr, weiter zu warten. Die noch jeweils vorhandenen 4 Fahrten können eventuell wieder in einer Gruppe „abgefahren“ werden, oder individuell privat mit der Familie.

Nach einem Eis machten wir uns auf den Heimweg und waren am frühen Sonntagnachmittag wieder am Ruppertshof.

Alle hatten in der kurzen Zeit zusammen viel Spaß und ich denke, es hat allen gut gefallen.

 

Abschließend vielen Dank an alle Helfer, die Organisatorin und an den SV Auersmacher für die finanzielle Beteiligung.


erstellt von Paschi am 04.06.2018
















           
     





Sitemap | RSS Feed
copyright by SV Auersmacher e.V.
Webdesign by Winges EDV Services