SV AUERSMACHER
1919 e.V.
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AH-A: 31. Platz beim Deutschen AH-Supercup in Ratzeburg



Beim 11. Deutschen-AH-Supercup in Ratzeburg belegte die AH-A den 31. Platz unter 40 Teilnehmern. Sieger wurde der FC Bayern München.

Zum diesjährigen AH-Supercup führte uns die Reise ins schleswig-holsteinische Ratzeburg. Die über 700 Kilometer lange Anreise legten wir dieses Mal in zwei Etappen zurück. Die Erfahrungen der beiden Vorjahre hatten die Verantwortlichen dazu bewogen, in diesem Jahr mit dem Zug anzureisen. Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als richtig herausstellte. Vom Bahnhof Saarbrücken ging es am frühen Donnerstagnachmittag zunächst bis nach Mannheim. Dort stiegen wir in einen komfortablen ICE um, der uns ohne weiteres Umsteigen nach Lüneburg brachte. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass die Vorzüge eines gut bestückten Bordrestaurants während der knapp 4-stündigen Fahrt mit dem ICE ausgiebig genutzt wurden.

Nach der Ankunft in Lüneburg waren es noch ca. 500 Meter bis zu unserem Hotel für die erste Nacht. Es war mittlerweile bereits nach 23 Uhr, so dass nach dem Einchecken im Hotel Einzelne direkt ins Bett gingen. Die Mehrzahl schlenderte bei noch angenehmen Temperaturen in die Stadt und suchte zielsicher einen Döner-Laden auf, in dem sich zu nächtlicher Zeit noch mal ordentlich gestärkt wurde. Mit einer unterschiedlichen Anzahl an „Absackern“ ließ jeder für sich den Tag ausklingen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es dann weiter mit der Bahn. Die Fahrt von Lüneburg nach Ratzeburg dauerte knapp 45 Minuten. Durch einen Bus der Veranstalter wurden wir am Bahnhof in Empfang genommen und zu unserer Unterkunft, einer sehr schönen Jugendherberge, direkt am Wasser, gebracht. Nachdem die Zimmer bezogen waren, gingen wir gemeinsam zum Mittagessen in einer nahen Fischerhütte, die an dem Mittag wohl das Geschäft ihres Lebens machte. Gestärkt und hoch motiviert wurden wir gegen 15:45 Uhr an der Jugendherberge abgeholt und zu unserem Spielort in Ratzeburg gefahren.

Der Rasen war sehr tief und befand sich in einem gewöhnungsbedürftigen Zustand. Trotzdem war die Sportanlage sehr schön und wir fieberten dem ersten Spiel gegen den SV Germania Grasdorf entgegen.

 

SV Auersmacher – SV Germania Grasdorf 0:0

Es war ein typisches Eröffnungsspiel ohne große Höhepunkte. Wir agierten taktisch sehr diszipliniert und ließen kaum Torchancen des Gegners zu. Leider waren wir im Angriff ähnlich harmlos wie der Gegner, so dass am Ende des Spiels ein gerechtes 0:0 stand.

Im zweiten Spiel trafen wir auf den deutschen Meister von 2014, die Spvgg. Porz, die ihr erstes Spiel gewonnen hatten.

SV Auersmacher – Spvgg. Porz 1:0

Das Spiel verlief ähnlich wie das Auftaktmatch. Wieder standen wir defensiv sehr sicher, nur dieses Mal gelang uns ein entscheidender Gegenschlag. Nico Baumann hatte sich auf rechts glänzend durchgesetzt. Seinen überlegten Rückpass nagelte Nils Gola in Richtung Tor. Den Schuss konnte der Torwart zwar noch glänzend parieren, aber gegen den Nachschuss von André Hemmer war er dann machtlos. Ein verdienter Sieg, der uns nach dem ersten Tag alle Möglichkeiten auf das erstmalige Errei-chen des Achtelfinales eröffnete.

Bei dem ein oder anderen Bierchen ließen wir den Tag ausklingen. Da wir am nächsten Morgen ganz früh raus mussten, endete der Abend für die meisten kurz nach 23 Uhr. Nach einem guten Frühstück brachten uns Kleinbusse des Veranstalters erneut zur Sportanlage. Im dritten Turnierspiel trafen wir auf den SV Blumenthal, der am Vortag nur einen Punkt aus drei Spielen ergattern konnte und somit ohne Chance aufs Weiterkommen war.

SV Auersmacher – SV Blumenthal 0:0

Trotz drückender Überlegenheit und geschätzten 20 Promille auf der Gegenseite gelang uns in den 25 Minuten kein Treffer. Dabei standen wir insbesondere mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß! Die Blumenthaler hauten ein letztes Mal alles raus, was sie noch drauf hatten und erkämpften sich schließlich das für sie bedeutungslose 0:0. Uns sollten die vergebenen zwei Punkte kurze Zeit später noch sehr wehtun.

SV Auersmacher - 1. FC Neubrandenburg 0:2

Nachdem unmittelbar vor unserem letzten Spiel Germania Grasdorf sein Spiel gewonnen und somit 7 Punkte erspielt hatte, mussten wir unser letztes Spiel gegen die bis dahin stärkste Mannschaft in unserer Gruppe, den 1.FC Neubrandenburg (ebenfalls 7 Punkte) gewinnen. Verletzungsbedingt mussten wir umstellen und versuchten etwas offensiver zu agieren. Wiederum fehlte uns aber in der Offensive das nötige Quäntchen Glück, wohingegen der Gegner seine Chancen eiskalt nutzte. Am Ende standen eine 0:2 Niederlage und das erneute Ausscheiden in der Vorrunde.

Aufgrund der guten Ausgangslage nach dem ersten Tag machte sich berechtig-terweise große Enttäuschung breit. Bis zum Spiel in der Trostrunde war aber nicht sehr lange Zeit. Gegner war die DJK BW Wittichenau, die in ihrer Vorrundengruppe den letzten Platz belegt hatte.

SV Auersmacher – DJK BW Wittichenau 0:1

Die Luft war raus, die Enttäuschung über das Verpassen der Endrunde zu groß. Wieder brannten wir ein Feuerwerk im Abseits-Stehen ab (am Ende drei Abseits-tore!). Trotz unserer Überlegenheit hatte die DJK BW das bessere Ende für sich und wir verloren dieses Spiel mit 0:1.

Somit kamen wir erst gar nicht mehr in die Verlegenheit der Teilnahme an den Elfmeterschießen. Am Ende stand der 31. Platz von 40 Teilnehmern.

Nachdem es auf unserer Sportanlage kein Bier mehr gab, wechselten wir zum Hauptveranstaltungsort, wo wir bei herrlichem Wetter gemütlich zusammen standen und natürlich den Turnierverlauf noch mal ausführlich durchdiskutierten. Gegen 19:30 Uhr gab es ein gemeinsames Abendessen. Anschließend starte die Abschlussveranstaltung im Festzelt, die irgendwann, im Verlauf der Nacht, jeder individuell beendete. Am folgenden Morgen beim Frühstück war dann schon der ein oder andere „dicke Kopf“ zu sehen.

Um 9 Uhr wurden wir zum Bahnhof gebracht, wo eine halbe Stunde später unsere Rückfahrt startete. Kurz nach 15 Uhr waren wir schließlich in Frankfurt angekommen, wo wir mit dem Bus abgeholt und nach Auersmacher gebracht wurden. Um 18 Uhr trafen wir in der Heimat ein.

Es war wie bislang immer ein sehr schönes Erlebnis. Organisatorisch hat alles gepasst. Mit dem sportlichen Ergebnis können/dürfen wir dieses Mal nicht zufrieden sein. Da war mehr drin! Auf ein Neues 2017 im sächsischen Vogtland!

Jörn Birster

stehend v.l.n.r.: Wolfgang Eickhoff, Dominik Wagner, Jörn Birster, Frank Berwian, Stefan Valente, Thomas König, Christopf Bersheim, Michael Gentes, Harald Moser, Volker Schley, Jürgen Bähr, Carsten Fess.
kniend v.l.n.r.: Dieter Hector, Andre Hemmer, Klaus Thiel, Nils Gola, Christoph Palz, Uwe Freidinger, Sascha Bies, Marco Winter, Jörg Jung, Eric Wittmer-Braun, Nico Baumann.


erstellt von jj am 20.06.2016
















           
     





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